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Weihnachten naht in großen Schritten - Schnittgrünverkauf an Wochenenden ab 18.11.!

Unser reges Treiben auf dem Tannenhof hat sich gelohnt: pünktlich zum 18.11. haben wir alles auf den nun beginnenden Schnittgrünverkauf vorbereitet. Nutzen Sie den Besuch bei uns für einen ausgedehnten Spaziergang in die Natur, besuchen Sie unsere Blühflächen und suchen Sie sich vielleicht jetzt schon Ihren Weihnachtsbaum aus. Somit kann er bis kurz vor dem Fest an Ort und Stelle weiter wachsen und Sie haben in der "heißen Phase" mehr Ruhe. Damit der ausgesuchte Baum jedoch keine Beine bekommt, sichern Sie ihn bitte mittels eines Ihrer Fahrradschlösser. Absolutes Muss ist unser "Bin vergeben!"-Schild, welches Sie von uns am Verkaufsplatz erhalten. Bitte nicht vergessen, wo "er" steht!

Übrigens: Die Buslinie 8 fährt vom Schweriner HBF über Hundorf nach Lübstorf. Von der Haltestelle Hundorf geht es "über den Berg": in 1 km Entfernung liegt unser Tannenhof.

Die Zeitschrift Schrot&Korn beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit dem "Weihnachtsbaum ohne Gift". Die SVZ berichtet über Weihnachtsbäume mit Wurzelballen - diese haben wir aus vielen guten Gründen nicht im Programm: zu groß die Umweltzerstörung durch Verlust der Muttererde, zu gering die Anwachschancen.

Eine schöne Vorweihnacht wünscht Ihnen

Familie Meißer


Termine

Schnittgrünverkauf 2017

Wo: Tannenhof Meißer

Ab Samstag, den 18.11.2017, an den Wochenenden 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Weihnachtsbaumverkauf 2017

Wo: Tannenhof Meißer

Ab Samstag, den 09.12.2017, täglich 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Meldungen

Glyphosat: UN-Sonderberichterstatter fordert Schutz der Kinder - Industrie fordert Schadenersatz

Der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte, gefährliche Substanzen und Abfälle fordert in seinem in der FAZ veröffentlichten Plädoyer einen wirksamen Verbot gefährlicher Substanzen wie Glyphosat, um insbesondere besonders gefährdete Menschen zu schützen. Kinder wüchsen „mit einem Schadstoffcocktail aus Unkrautvernichtern, Insektiziden und Fungiziden auf“, die Kinderärzte bereits als „stille Pandemie“ bezeichneten. Da Kinder bisher im Zulassungsprozess keine Rolle spielen, obwohl sie im Verhältnis zu ihrer Größe sehr viel mehr äßen, atmeten und tränken als Erwachsene. Daher seien auch „geringe Einwirkungen im Kindesalter“ mit irreversiblen Gesundheitsschäden verbunden, die jedoch in den meisten Fällen nicht mit der Pestizidexposition in Verbindung gebracht werden könnten – was die Verantwortlichen regelmäßig der Verantwortung entzöge.

Unterdessen droht die agrochemische Industrie mit milliardenschweren Forderungen, sollte Glyphosat nicht weiterhin zugelassen bleiben. Wie der Tagesspiegel berichtet, sind bereits im Oktober Mitteilungen von Monsanto und anderen Unternehmen bei der Kommission eingegangen, in denen von "Rechtsverstößen" und entsprechenden "Rechtsfolgen" die Rede ist. Bis zu 15 Milliarden Euro seien möglich, was in etwa der Summe entspräche, die Deutschland jährlich an die EU einzahlt.

An Glyphosat werden sich die Fragen entscheiden, was redliches unternehmerisches Handeln, was unverantwortliche Machtspiele auf Kosten der Gesundheit und Zukunft sind. Glyphosat ist gleichsam Sinnbild eines verindustrialisierten Nahrungsanbaus als auch der Möglichkeiten, wie Menschen und gesunder Menschenverstand Einfluss nehmen kann: Weit über eine Million Menschen sprachen sich in 2017 in der größten bisherigen EU-Bürgerinitiative gegen Glyphosat aus, das demokratisch legitimierte EU-Parlament hat einer Zulassungsverlängerung bisher nicht zugestimmt

Pestizide: Besonders schutzbedüftige Zonen sind hochgradig kontaminiert

Die die Schweizer Richtlinien zum Einsatz von Pestiziden definieren "sensible Zonen" - dies sind von der Bevölkerung stark frequentierte bzw. insbesondere von gefährdeten Personengruppen aufgesuchte Bereiche. Hierzu zählen Kindergärten, Schulhöfe und Kinderspielplätze, sowie Parks und Grünflächen von Pflegeeinrichtungen. 

Der südtiroler Dachverband für Natur- und Umweltschutz ist zusammen mit dem Pestizid Aktions Netzwerk (PAN) Europa der Frage nachgegangen, inwieweit derartige Bereich durch Abdrift und Verfrachtung von Pestiziden kontaminiert sind. Hierzu wurden im Mai 2017  insgesamt 71 Kinderspielplätze im Obstbaugebiet Südtirols (zu welchem auch die Gemeinde Mals zählt) auf das Vorhandensein von Pestizidrückständen untersucht.

Bei 29 der Spielplätze wurden Pestizide in Grasproben nachgewiesen. Dabei waren einige Flächen mit bis zu vier verschiedenen Pestiziden kontaminiert und 34 % der Flächen weiter als 50 m von Pestizid-Zielgebieten entfernt. Die gefundenen Konzentrationen lagen zum Teil recht deutlich über den von der EU zulässigen maximalen Rückstandswerten für gebräuchliche Lebensmittel. Lesen Sie den umfangreichen Bericht zur Untersuchung, bzw. das Resümee.

Veranstaltungen

Wir haben es satt! Demo in Berlin

Zur alljährlichen Demonstration werden wieder zehntausende Menschen erwartet, die klar machen: Wir haben es satt! Statt einem "Weiter wie bisher" fordern sie:

  • Bauernhöfe statt Agrarindustrie!
  • Gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid!
  • Demokratie statt Konzernmacht!

Machen Sie mit!

3. Runde Tisch "Pestizide reduzieren"

Wo: Naturerlebniszentrum Kollhorst, Kollhorster Weg Nr.1, Kiel

Wann: Montag, 6. November 2017 von 19.00 bis 21.00 Uhr

Die einst ehrgeizigen Ziele des Schleswig-holsteinischen Umwelt- und Landwirtschaftsministers, mittels einer Pestizidabgabe zu einer Pestizdreduktion zu gelangen, sind mit dem Koalitionsvertrag für die nächsten fünf Jahre auf Eis gelegt. Wie ist dies zu bewerten und wie steht es insgesamt um die Pestizidproblematik? Der Runde Tisch wird Fragen erörtern und Ideen für ein weiteres Vorgehen diskutieren. 

Pestizideinsatz reduzieren – Was ist zu tun im Echten Norden?

Wo: Landeshaus Kiel, Sitz des Landtages, Düsternbrooker Weg 70, Kiel

Wann: Freitag, 1. Dezember 2017, 14:00 – 18:00 Uhr

Die Veranstaltung des Landesverbands SchleswigHolstein e. V. der NaturFreunde Deutschlands und des Pestizid Aktions-Netzwerks e.V. (PAN Germany), möchte über Maßnahmen informieren, die Pestizidrisiken und die Abhängigkeit der konventionellen Landwirtschaft vom Pestizideinsatz zu reduzieren.  Die Veranstaltung möchte eine Plattform bieten, sich über Problemfelder, Zielsetzungen und Maßnahmen mit Blick auf die im schleswig-holsteinischen Koalitionsvertrag verankerte Reduktionsstrategie auszutauschen und mit Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden zu diskutieren. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung.

Wanderausstellung "Irrweg Pestizide"

Wo:  Blumberger Mühle, Blumberger Mühle 2, 16278 Angermünde

Wann: 22.09. bis 30.11.2017

In der "Blumberger Mühle", dem Naturerlebniszentrum des NABU in Angermünde werden vom 22.09. bis 30.11.2017 künstlerische Expressionen zum Thema Ackergifte ausgestellt.  Sie sollen ein Weckruf, der von Wissenschaft und Kunst gleichsam geprägt ist. Motivation der Initiatoren ist das Erschrecken über die lokal und global schwindende Biodiversität, also das Verschwinden von Pflanzen und Tieren der freien Natur. Die Wirkung von Pestiziden auf unsere Flora und Fauna, aber auch auf unsere Gesundheit wird auf Tafeln für jedermann verständlich erklärt. Zugleich werden 10 Strategien des ökologischen Landbaus vorgestellt. Sie zeigen, dass die Menschheit mit agrarökologischen Methoden dauerhaft und ohne die negativen Auswirkungen einer industriellen Landwirtschaft ernährt werden kann. Unterstützt wird das Projekt vom NABU-Landesverband und dem NABU-Regionalverband Angermünde.


Meldungen: Archiv

"Leben ohne Ackergift - das unbeugsame Dorf im Vinschgau" - Dokumentation über den "Malser Weg" ausgestrahlt

Die Dokumentation "Leben ohne Ackergift - das unbeugsame Dorf im Vinschgau" begleitet die südtiroler Pestizidrebellen aus Mals auf ihrem Weg hin zu einer giftfreien Landwirtschaft. Mutmachende Momentaufnahme.

55 Jahre "Stummer Frühling" - Jahrestag des Erscheinens des Umwelt- und Naturschutzklassikers

Am 27.09.2017 jährt sich zum 55. Mal das Erscheinen des Buches "Silent Spring" von Rachel Carson. Die Amerikanische Wissenschaftlerin und Buchautoren gilt als die Begründerin der internationalen Umweltbewegung und Ihr "Stummer Frühling" als die Initialzündung für die gesellschaftliche Diskussion über die Folgen der Nutzung chemisch-synthetischer Pestizide. Carson beschreibt in Ihrem Buch eindrücklich, warum die Gifte hergestellt und eingesetzt werden und warum Politik und Industrie wenig an der Offenlegung der Schattenseiten der Pestizide interessiert sind.

Ihr Buch führte 1962 zu einem Ruck durch die USA und später auch zu kritischen Stimmen in Deutschland. Vor Veröffentlichung des Buches wurden Auszüge im Magazin Der New Yorker veröffentlicht - in Deutschland druckte Der Spiegel mehrfach Textpassagen ab und nahm auch noch Jahre später darauf Bezug.

Der Tannenhof ehrte Rachel Carson bereits 2015 durch die Einrichtung des "Rachel-Carson-Weges", der nun die verschiedenen Blühflächen und den Beobachtungsturm auf der "Beobachtungsfläche" verbindet. Besucher sind jederzeit willkommen!

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen deutsche Glyphosat-Zulassungsbehörde

Das von der Zivilgesellschaft getragene Umweltinstitut München reichte am 10.10.2017 Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel ein.

Nachdem bereits in der jüngeren Vergangenheit der Bericht "Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden" unverantwortliche Verschleierungstaktiken des BfRs in Bezug auf den Glyphosat-Zulassungsprozess aufdeckte, unterstreicht und erweitert ein aktuelles  Gutachten des Plagiatsprüfers Dr. Stefan Weber (Kurzbericht) die Vorwürfe. So bestätigt das Gutachten, dass das BfR wesentliche Teile seiner Bewertung der Gesundheitsgefahren von Glyphosat direkt aus dem Antrag der Herstellerfirma Monsanto abgeschrieben hat.

Während EU-Abgeordnete bereits einen Untersuchungsausschuss fordern kommt Bewegung in Landwirtschaft: Mit dem Druck der Verbraucher im Rücken wollen Molkereien keine Milch mehr von Glyphosat einsetzenden Bauern annehmen: eine kurze Reportage des Bayerischen Rundfunks nimmt darauf Bezug. Die Großmolkerei Brechtesgardener Land hat unterdessen den sie beliefernden Bauern den Glyphosatgebrauch verboten.

Die bisherige Chronologie des Glyphosat-Zulassungsverfahrens finden Sie hier.

Interessierte Bürger informierten sich über Blühwiesen und die Auswirkungen der pestizidbasierten Landwirtschaft

Bei insgesamt vier Führungen, die im Juni bis August auf der "Beobachtungsfläche" des Tannenhofs stattfanden, informierten sich Familien und ökologisch interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Anlage und Pflege von Blühflächen. Neben Fragen zum ökologischen Nutzen wurden auch die Auswirkungen von Pestiziden auf Flora und Fauna anhand aktueller Beispiele diskutiert. Die vom Tannenhof Meißer geschaffenen und  im Rahmen der Inititative "BienenBlütenReich" geförderten Blühflächen standen im Juli und August in voller Blüte und halfen so, die sommerliche Trachtlücke zu schließen. Neben unseren Bienen erfreuten sich auch zahllose Libellen, Wildbienen und Hummeln der nektarspendenen Blütenpracht.

Durch eine angepasste Mahd soll die Blütenvielfalt auch im nächsten Jahr gesichtert werden. Besucherinnen und Besucher haben auch weiterhin die Möglichkeit, die "Wildheit" des Blütenmeeres zu erkunden. Die Blühflächen sind weiterhin rund um die Uhr frei begehbar. 

Übrigens: Blumen, Wildgräser und Leguminosen auf dem Feld sind nicht nur Lebensraum und Blickfang, sondern verbessern nachhaltig Boden und Bodenstruktur. Wer "wilde Zonen" schafft, ist Saatkünstler.

Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch Behörden

Der aktuelle Bericht "Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden" zum Vorgehen der Behörden im Zulassungsverfahren von Glyphosat deckt unverantwortliche Verschleierungstaktiken auf: Studien, die Krebsbefunde aufwiesen, wurden aus dem Zulassungsprozess ausgeschlossen und "historische Kontrollen" genutzt, um Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit zu verdrehen. Einen Kurzbericht finden Sie hier.

Verbraucherschutzbericht M-V veröffentlicht - Pestiziddämpfe mit Knoblauchgeruch in Kontext gesetzt

Der Bericht "Verbraucherschutz im Fokus 2016" widmet sich ab Seite 56 der Pestizidproblematik. Eine alternative Sichtweise zur Gesundheitsgefahr von Pestiziden können Sie unserer Literatursammlung entnehmen.

Meilenstein gegen Ackergifte: 1 Million Unterschriften gegen Glyphosat

Nunmehr über eine Million Europäer haben eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) unterzeichnet, um Glyphosat zu verbieten, das EU-Pestizid-Genehmigungsverfahren zu reformieren und verbindliche Ziele zu setzen, um die Verwendung von Pestiziden in der EU zu verringern. Diese Europäische Bürgerinitiative hat die Anforderungen der EU in weniger als fünf Monaten erreicht und ist damit die am schnellsten wachsende EBI, seit die EU dieses Instrument im Jahr 2012 eingeführt hat.

Die Europäische Kommission ist nun gesetzlich verpflichtet, auf die Forderungen der Europäer zu antworten und sie bei ihren anstehenden Entscheidungen zu beachten.

Glyphosatbewertung erneut in Frage gestellt

Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA weist dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), der Europäischen Lebensmittelbhörde (EFSA) und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eklatante Fehler bei der Glyphosatbewertung nach ... . Wiedereinmal ist die Frage zu stellen: Ist Wissenschaft käuflich?

Fichte ist Baum des Jahres 2017

Der „Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft" und seit dem 19. Jahrhundert der Weihnachtsbaum schlechthin - die Fichte. Lesen sie hier Wissenswertes über den von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung gekürten Nadelbaum.