Pestizidbelastung der Luft - neue Studie im Hier und Jetzt beleuchtet lokale Giftausbringungen

In der Zeit zwischen Weihnachten und neuem Jahr stellen sich viele Menschen zentrale Fragen zum Wie geht es weiter?

Wir machen uns ebenfalls Gedanken: Wie können wir unsere Region der weiteren Vergiftung und Übernutzung entziehen? Wie können wir sinnstiftende Arbeit und Quellen gesunder Lebensmittel vor Ort etablieren? 

Die Broschüre Licht und Schatten, die die Bewohnenden von Lübstorf, Hundorf, Seehof und Wickendorf in diesen Tagen in den Händen halten werden, ist ein erneuter Versuch, die Zusammenhänge des Status Quo zu beleuchten und Handlungsoptionen aufzuzeigen. 

Sie basiert auf einer weiteren bundesweiten Messkampagne, die das ganze Ausmaß der Verbreitung landwirtschaftlicher Giftstoffe offenbart.

Im Herbst 2020 wurde diese bisher größte Studie der Bundesrepublik zur Pestizidbelastung der Luft Umweltministerin Schulze übergeben. Initiiert und finanziert wurde die Studie nicht etwa von Behörden, die angesichts dramatischer Meldungen zu Ernteverlusten, zum weiter voranschreitenden Diversitätsverlust und den weltweit rund 385 Mio akuten Pestizidvergiftungen alarmiert wären.
Idee, Umsetzung und Finanzierung wurden stattdessen maßgeblich von der Zivilgesellschaft getragen, die durch Spenden das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und das Umweltinstitut München unterstützten.

Wir nahmen mit unserem Standort in Form von Bienenbrotproben teil. Die Studienergebnisse stellen einen weiteren wichtigen Schritt in der umfassenden Sammlung und Aufbereitung von Informationen zu den Giftausbringungen und deren Folgen dar.

Weitere Informationen zur Studie und zu unserer Broschüre finden Sie hier.  




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